• Tickboard

  • Mitkletterzentrale

    Verabrede Dich zum Klettern!
  • Routendatenbank

  • Webcam

  • Newsletter

    Klicke hier um Deine Email Adresse auszutragen.

  • Klettern im Hochpustertal/Südtirol

    Freitag, 22. Mai, 2015

    Klettern im Hochpustertal/Südtirol

    Die eigenen Grenzen kennen lernen, Ängste überwinden und ein unnachahmliches Gefühl der Freiheit erleben: ein Erlebnis, das Kletterer auf der ganzen Welt verbindet. Die Dolomiten – seit 2009 Teil des UNESCO Welterbes – bieten mit ihren schroffen Bergspitzen und dem beeindruckenden Panorama ideale Bedingungen für Kletterprofis, aber auch ambitionierte Kletterer und Freizeitsportler, nicht zuletzt dank zahlreicher Klettersteige für jede Alters- und Könnensstufe. Für ein ganz besonderes Kraft- und Mentaltraining, aber auch zur Vorbereitung auf eine Alpintour locken die zahlreichen Klettergärten im Land der Drei Zinnen. So bietet das Hochpustertal von Mai bis Oktober Klettergärten mit verschiedensten Ausrichtungen, von den jugendlichen Anfängen bis hin zum erwachsenen Vollprofi.

    Das Hochpustertal mit seinen weltberühmten Drei Zinnen ist zu Recht als eines der spektakulärsten Kletterreviere der Dolomiten bekannt. Dabei bieten die markanten Gipfel und zerklüfteten Wände aus griffigem Dolomitgestein perfekte Bedingungen und spannende Herausforderungen für Freizeitsportler und ambitionierte Kletterer. Ideale Vorbereitung für eine kräftezehrende Alpintour bieten die vielfältigen Klettergärten der Region, die sich dank Schwierigkeitsgraden zwischen 2 und 8c und meist kurzen Zustiegszeiten sowohl für erfahrene Climber als auch für Anfänger eignen.

    Zu den beliebtesten Klettergärten des Hochpustertals gehört beispielsweise der „Landro-“ (Schwierigkeitsgrad: 4a – 8c) beziehungsweise „Landro Höhlen“-Klettergarten (Schwierigkeitsgrad: 5c – 8c) im Höhlensteintal, dessen überhängende Dolomitfelsen und zwei charakteristischen Höhlen eine Herausforderung für geübte Climber darstellen. Der Sportklettergarten „Geierwand“ (Schwierigkeitsgrad: 4c – 8c) bietet dagegen unterhalb der Geierwand im Höhlensteintal Routen bis zu 35 Metern Länge. Teils mit Überhängen präsentiert sich der Klettergarten „Dürrensee“ (Schwierigkeitsgrad: 4 – 7c) mit herrlichem Blick auf den gleichnamigen, blau schimmernden See. Ideal für Anfänger sowie Fortgeschrittene ist auch der „Klettergarten Pragser Wildsee“ (Schwierigkeitsgrad: 2 – 7b+), der mit 15 unterschiedlich schweren Routen lockt. Von ihm aus offenbart sich ein wunderbarer Blick auf den berühmtesten See der Dolomiten. Besonders für Anfänger geeignet ist der „Militärklettergarten“ im Höhlensteintal (Schwierigkeitsgrad: 3c – 6c): Auf dem tatsächlich vom Militär eingerichteten Gelände wird auf Platten geklettert. Auch Mehrseillängenrouten sind hier möglich.
    Anspruchsvoll wird es im Klettergarten „Franchi“ im Höhlensteintal (Schwierigkeitsgrad: 5c – 8c), der besonders viele schwierige Routen bietet. Technisch anspruchsvoll sind auch die Routen in „Brückele“ (Schwierigkeitsgrad: 5a – 7b) und auf der „Plätzwiese“ (Schwierigkeitsgrad: 4 – 7a) im Pragsertal. Der „Rienztal“-Klettergarten (Schwierigkeitsgrad: 5c – 8c) zählt zu den ältesten Klettergärten der Umgebung und bietet mehrere Routen, auf denen Bergsportler einen beeindruckenden Ausblick auf die Drei Zinnen genießen. Abenteuerlich ist auch der Klettergarten „Kirchler“ (Schwierigkeitsgrad: 6a – 7b) in Prags, der in einzigartiger Umgebung mit Mehrseillängenrouten aufwartet.

    Spannend geht es auch auf den abwechslungsreichen Klettersteigen der Region zu, hinter denen sich eine ganz besondere Geschichte verbirgt: So stammt der Großteil der Klettersteige noch aus Zeiten des Ersten Weltkriegs und ist letztes Zeugnis der Kämpfe zwischen österreichisch-ungarischen und italienischen Soldaten im Hochplateau. Steile, finstere Stollen, in den Fels gesprengte Höhlen und Stufen sind daher keine Seltenheit.
    Weitere Infos zu den Klettersteigen, Klettergärten und -hallen sowie den Freilichtmuseen unter www.climbingdolomites.it.

    Hintergrund:
    Biken, Wandern, Skifahren – mitten in den Dolomiten. Das Hochpustertal in Südtirol bietet abwechslungsreichen Urlaub sowohl im Sommer als auch im Winter. Das Tal mit den Orten Sexten, Innichen, Toblach, Niederdorf und Prags liegt im Herzen der Dolomiten, die seit Juni 2009 zum UNESCO Welterbe gehören. Aktiv-Urlaub vor atemberaubender hochalpiner Kulisse bieten die bestens präparierten Pisten, erstklassigen Loipen und Schneeschuhwandertouren im Winter – im Sommer begeistert das malerische Tal mit spektakulären Bike-Touren und anspruchsvollen Kletterrouten rund um die Drei Zinnen. Aber auch weniger Aktive genießen im Hochpustertal einen traumhaften Aufenthalt auf zahlreichen Wanderwegen. Wellness-Angebote, kulinarische Highlights und kulturelle Events wie beispielsweise die Gustav Mahler Musikwochen, locken Schöngeister. Familien dagegen entdecken das kinderliebe Hochpustertal mit dem Erlebnisbad Acquafun oder dem Wildpark in Toblach. Das Unterkunftsangebot der Region reicht von luxuriösen Hotels über gemütliche Pensionen und Ferienwohnungen bis hin zu einem traditionellen Aufenthalt auf dem Bauernhof. Campingfreunde finden erstklassige Campingplätze

    Hochpustertal_Klettern_Copyright Globo Alpin

    Hochpustertal_Klettern2_Copyright Globo Alpin

    Copyright Fotos: Globo Alpin; Text Hochpustertal