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  • Klettergaudi im Winter in Südtirol

    Mittwoch, 9. Dezember, 2015

    Im Südtiroler Hochpustertal Wind und Wetter die kalte Schulter zeigen

    Wohin mit der Kletterlust? – diese Frage stellt sich im eisigkalten Winter leider häufiger. Denn wer kein Fan von klammen Fingern, abgefrorenen Nasenspitzen und unbeweglichen Zehen ist, der muss in der kalten Jahreszeit auf Outdoorkraxeln verzichten und auf wohlig warme Hallen ausweichen. Davon gibt es im Südtiroler Hochpustertal gleich zwei Stück – und damit jede Menge Klettergaudi das ganze Jahr über.

    Hoch hinaus trotz kalter Temperaturen geht es im Südtiroler Hochpustertal. Während hier draußen leise der Schnee rieselt und die umliegenden Gipfel mit einer dicken Zuckerschicht überzieht, heißt es drinnen kraxeln was das Zeug hält. Zwei Kletterhallen stehen im Hochpustertal zur Verfügung und zeigen Wind und Wetter an 365 Tagen im Jahr die kalte Schulter. So müssen Gipfelstürmer und Adrenalinjunkies auch während der kalten Jahreszeit nicht auf ihren Sport verzichten, sondern können sich beim Routenklettern und Bouldern ordentlich verausgaben.

    Den „Gipfel“ erstürmen und das immer wieder aufs Neue können Kletterer in der Nordic Arena in Toblach. Auf den Kletterwänden mit 23 Metern Höhe stehen insgesamt 80 Routen mit bis 28 Metern zur Verfügung. Dabei ist die Kletterhalle mit Schwierigkeitsgraden zwischen 4B und 9A sowohl für ambitionierte Einsteiger als auch erfahrene Profis würdiges Terrain – die Routen bis 6C werden einmal im Monat neu geschraubt und sorgen so den ganzen Winter über für Abwechslung und neue Herausforderungen.

    Wer hingegen lieber auf Kraft trainieren möchte, nutzt den angegliederten Boulderraum für Experimente ohne Seil.
    1.800 Quadratmeter Kletterfläche mit Vorstieg und Top Rope warten in der „Dolomitenarena“ in Sexten. 16 Meter hoch sind hier die Wände und eignen sich dank vielseitig geschraubter Routen sowohl für Anfänger und Fortgeschrittene als auch echte Profis. Optional können je nach Erfahrung auch verschiedene Lehrgänge, vom Schnupperkurs bis zum Spezialistenkurs, dazugebucht werden. Lässig und ganz ohne Sicherung die eigene Technik verbessern können Kletterer im Boulderraum, der mit 400 Quadratmetern Boulderfläche Platz für die persönliche Entfaltung bietet.

    Wen die Sehnsucht nach lauen Kletterabenden im Freien packt, der kann die Zeit bis zum Frühling mit dem Video der Dolorock Climbing Festival 2015 überbrücken und sich mental schon auf warmes Dolomitgestein unter seinen Fingern einstellen.
    Weitere Infos zu Kletterhallen, Klettergärten und –steigen unter www.climbingdolomites.it oder www.hochpustertal.info.

    Hochpustertal_Landschaft_Dreizinnen_041_K.PeterlinHochpustertal_Freizeit_Sommer_Klettern_M.Gratton